Heimtiere


Am 8.August ist wieder Weltkatzentag.
Dieser Tag sollte alle Tierfreund und Katzenhalter zum Nachdenken anregen: Ein freilebendes Katzenpärchen bringt es im Laufe von 10 Lebensjahren auf über 1 Mio. Nachkommen !
In Anbetracht dieser Zahl stellt sich hier nicht mehr die Frage über das Für und Wider einer Kastration. Viele dieser frei geborenen Tiere werden, bedingt auch durch Inzucht, behindert oder bereits krank geboren; Infektionen/Krankheiten wie FIB, FIV, Katzenschnupfen können sich ungehindert weiter verbreiten und sterben unter diesen Umständen oft qualvoll. Eine Lebensqualität ist diesen Tieren in vielen Fällen nicht gegeben.

Wünschenswert wäre – als kleiner Tropfen auf den heißen Stein – zumindest die Kastration des Freigängers Katers. Dieser Eingriff erfolgt unter Narkose und ist für den Kater gesundheitlich leicht zu verkraften als eine Operation mit Sterilisation bei der Katze. Innerhalb eines ½ Tages ist der Kater wieder fit.
Auch ist dieser Eingriff finanziell wesentlich günstiger als die OP.

Wir können nur – wie jedes Jahr – alle Katzenfreunde aufrufen sich zum Wohle des Tieres für diesen Eingriff zu entscheiden. Das Markieren mit Urin des Katers, die Rolligkeit/Scheinträchtigkeit der Katze entfällt und es wird so ein entspanntes Leben für Mensch und Tier möglich.

Alle Tierschutzvereine, Tierheime sind überbelegt mit Katzen, die niemand mehr haben will, oder die sich unkontrolliert vermehrt haben. All diese Kosten – Kastration, Untersuchungen, medizinische Behandlungen, können von den Vereinen nicht mehr aufgefangen werden. Hier werden die Gemeinden, der Gesetzgeber aufgefordert sich um dieses Problem zu kümmern um die Arbeit der Tierschützer zu entlasten.

Unter www.katzenschutzverordnung.de können Sie sich über die Katzenschutzverordnung mit Ziel der Kastration jedes Tieres informieren. Vorreiter ist hier die Stadt Paderborn, die seit 2008 sich engagiert und das Katzenelend so minimiert.
Das Bundestierschutzministerium BMELV begrüßt den Vorstoß einzelner Städte und Gemeinden. Dem Staatsziel Tierschutz wird sich in folgenden Städten gestellt:
1. Paderborn seit 2008
2. Düsseldorf seit 2010
3. Delmenhorst seit 2010
4. Bunde seit 2010
5. Oer-Erkenschwick seit 2010
6. Salzgitter seit 2010
7. Bad Dürrenberg seit 2010

Gesucht werden dringend Pflegestellen, die den Tieren – vorübergehend – ein neues Zuhause bieten können. Mit Geldspenden wird geholfen die dringend notwendigen Kastrationen zu bezahlen. Wir sind für jede Hilfe dankbar.

Konto 249500
BLZ 57069238 Raiba Asbach

Bitte beachten Sie die neue Telefonnummer und unsere neue E-mail-Adresse vom Tierschutzverein Rhein/Wied eV.
Mobil 0160-2122742
E-mail: tierschutzvereinrheinwied@yahoo.de

Bei steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung sollten Tierhalter ihre Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort feststellen und entsprechend schnell reagieren zu können.

Gefahr von Sonnenbrand

Auch Hunde können auf unbehaarten Stellen einen Sonnenbrand bekommen. Ausreichend Trinkwasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich nicht allerdings nicht. Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten selbst entscheiden können, wann sie in der Wohnung - oder im Keller - ein kühles Plätzchen aufsuchen, an dem für sie angenehme Temperaturen herrschen.

Quelle:

Deutscher Tierschutzbund e.V.

Mit Tieren im Urlaub

Anreise und Aufenthalt frühzeitig planen.

Der Sommer naht, jetzt heißt es für viele: Ab in den Urlaub! Aber was tun mit Hund und Katze?

Jedes Jahr stellen sich zahlreiche Tierbesitzer diese Frage. Wer sich frühzeitig über Anreise und Aufenthalt informiert, kann die schönste Zeit des Jahres entspannt gemeinsam mit seinem Tier verbringen.

Sollen Hund und Katze mitgenommen werden, heißt es auch für sie “Sachen packen”. Fressnäpfe und das Lieblingsspielzeug gehören ebenso dazu wie das Futter, denn häufig ist die gewohnte Sorte nicht am Ferienort erhältlich. In einigen
Ländern ist es Pflicht, Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln Leine und Maulkorb anzulegen, daher sollten auch diese eingepackt werden.

Wer Hund oder Katze in ein anderes EU-Land mitnehmen will, braucht dafür den EU Heimtier-Ausweis. Erhältlich ist er beim Tierarzt. Bei Reisen nach Großbritannien, Schweden, Irland und Malta sind zusätzlich Nachweispflichten über eine
Tollwutimmunisierung sowie Behandlung gegen Bandwürmer und Zecken von Nöten. Hierüber sollten Tierbesitzer rechtzeitig mit ihrem Tierarzt sprechen.

Entspannt ans Ziel mit ausreichend Pausen.

Auch bei der Anreise gilt es, verschiedene Aspekte zu beachten. Bei einer Autofahrt sollten Hunde und Katzen in einer mit einer weichen Decke ausgelegten Transportbox mitgenommen werden. Tierhalter sollten auf regelmäßige
Pausen, frisches Wasser und ausreichend Kühle achten. Auch bei Flugreisen werden Hunde und Katzen in Transportboxen mitgenommen, mittelgroße und große Hunde normalerweise im Frachtraum, kleine Hunde und Katzen in der Regel im Passagierraum. Allerdings sind besonders lange Flugreisen für viele Tiere aufgrund mangelnder Bewegungsfreiheit strapaziös. Ähnlich ist es bei mehreren Stunden dauernden Zugfahrten ohne längere Pausen.

Krankheiten im Ausland: Infektionskrankheiten und Unfälle
Wie Menschen so sind auch Hunde und Katzen nicht davor gefeit, im Urlaub krank zu werden. Besonders in südlichen Urlaubsländern häufen sich die Gefahren, etwa durch die von Zecken übertragenen Infektionskrankheiten Babesiose, Ehrlichiose oder Borreliose. Auch die durch Sand- oder Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose oder die durch Mücken übertragbare Herzwurmkrankheit Dirofilariosis sind gefährlich. Bislang sind nur für die Borreliose
und Babesiose Impfstoffe vorhanden.

Im Gebrauch von Antiparasitenmitteln, die verhindern, dass Hunde und Katzen von blutsaugenden Insekten gestochen werden und Parasiten wie Würmer und Insekten töten können, sehen Tierärzte  einen wesentlichen
Schutz. “Sie raten, regelmäßig Antiparasitika zu verwenden, insbesondere vor Reisen in den Mittelmeerraum oder in subtropische und tropische Länder”.  Jedoch hilft auch diese nicht vor Alltagsunfällen wie einem Dorn in der
Pfote oder einer Schnittverletzung. Tierärzte empfehlen daher eine Tierkrankenversicherung: “Die Tierkrankenversicherung PetCare der Helvetia z.B. enthält einen Auslandsreiseschutz von vier Monaten. Sollten Hund oder Katze während des Urlaubs, etwa aufgrund einer verletzten Pfote, zum Tierarzt müssen, werden diese Kosten von der Tierkrankenversicherung übernommen.”

Wenn die Nächte wieder kalt und eisig werden, suchen sich freilebende Katzen einen warmen, trockenen Platz für die Winterzeit. Zwischen Strohballen und Holzschuppen findet so manche Katze einen idealen Ort. Auch leerstehende Hundehütten werden gerne aufgesucht, um tagsüber ein ausgiebiges Schläfchen zu halten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für die heimatlosen Tiere öfter als frisches Wasser oder Futter.

Wenn Sie eine herrenlose Katze in Ihrem Garten beobachten, reicht täglich ein Schüsselchen mit Wasser vorerst völlig aus. Bei nicht konstant extrem tiefen Temperaturen finden sich die Tiere mit Futtersuche in der Natur noch zurecht. Ausnahme: ein Tier ist abgemagert- und/oder offensichtlich krank, dann ist es notwendig, kleine Portionen zu füttern (kleine Portionen Trockenfutter,die sofort gefressen werden und somit nicht einfrieren können).
Kontrollieren Sie die Futter- oder Schlafplätze regelmäßig auf Sauberkeit, damit sich die Tiere keine Krankheiten einfangen. Kranke Katzen müssen selbstverständlich sofort zum Tierarzt. Per Katzenfalle gelingt es den Tierschutzvereinen oft, das Tier einzufangen und ärztlich zu versorgen. (Entsprechende Telefonnummern der einzelnen Bereitschaftsdienste sind im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinden zu finden.)

Allerdings beginnt mit der Fütterung der „Teufelskreis”: einmal angefüttert, genießt und verlässt sich die Katze auf regelmäßige Futtergaben, freundliche Worte und lang vermisste Streicheleinheiten. Diese Tiere bleiben dann oft auch im Frühjahr in ihrem neuen Revier oder kommen zurück - ob man will oder nicht! Also füttern Sie herrenlose Katzen bitte nur dann an, wenn Sie auch wirklich bereit sind, künftig die Verantwortung für diese zu tragen.

Und nicht vergessen: Katzen bleiben hartnäckig sitzen, wenn es darum geht sich einen Platz im Herzen zu erobern!

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