Archive for Juli, 2009

igelklZwischen Juli und September ist es wieder soweit. Junge Igel sind es, die um diese Zeit auf Nahrungssuche vermehrt über die Fahrbahnen laufen und dabei häufig zwischen Autoreifen geraten und überfahren werden. Jahr für Jahr sterben auf diese Weise zahllose Igel. Hier heißt es für Autofahrer: jederzeit bremsbereit sein und mit angepasster Geschwindigkeit fahren!
Igel zählen zu den besonders geschützten Arten und dürfen daher nur in wenigen Ausnahmefällen (und nur vorübergehend!) der Natur entnommen werden.

Bitte vormerken: Am 30. September 2009 veranstaltet der Tierschutzverein Rhein-Wied e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der NABU Wildtierpflegestation Waldbreitbach einen Infoabend zum Thema „Igel in Not”. Jeder interessierte Bürger hat an diesem Abend ab 20:00 Uhr die Möglichkeit, sich ausgiebig über die wilden Stacheltiere zu informieren. Die Veranstaltung findet in der Gaststätte „Zur Post” in Sankt Katharinen statt und ist für alle Interessierte kostenfrei. Als Referent steht an diesem Abend Oliver Meier vom NABU Waldbreitbach zur Verfügung.

Um Voranmeldung bis zum 15. September wird gebeten!

Anmeldungen bitte unter Tel. 02683-607008 oder per Email unter info@tierschutzverein-rhein-wied.de

Herkunft und Lebensweise
Mongolische Rennmaus (Foto: privat)Die mongolische Rennmaus (fälschlicherweise auch oft als „Wüstenrennmaus“ bezeichnet) bewohnt die Steppengebiete Zentralasiens, dringt dabei aber auch in die Wüstenrandgebiete vor. Die Ruhezeiten verbringt sie im selbst gegrabenen Bau. Außerhalb ihrer Ruhezeiten ist sie immerzu in Bewegung, richtet sich aber immer wieder auf den Hinterpfötchen auf, um ihre Feinde wie Greifvögel, Füchse oder Wölfe rechtzeitig zu entdecken und fliehen zu können. Rennmäuse sind keine reinen Tag- oder Nachttiere. Rennmäuse haben Ruhe- und Aktivitätsphasen. Diese wechseln sich unabhängig von Tag- oder Nachtzeiten in etwa stundenweise ab. Die Mongolische Rennmaus ist sehr gesellig und fühlt sich alleine nicht wohl. Sie leben in Familiengruppen. Diese können aus mehreren erwachsenen Männchen und Weibchen und deren Nachwuchs bestehen. Rennmäuse halten keinen Winterschlaf. Sie gehen sogar bei Temperaturen unter 0°C auf Nahrungssuche. Sie ertragen auch leicht große Sommerhitze, bei Bedarf ziehen sie sich jedoch in ihr kühles Erdloch zurück.

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Am Mittwoch, 29.07.2009, treffen sich unsere Tierschützer wieder gemeinsam mit interessierten Gästen in der Gaststätte “Zur Post” in Sankt Katharinen zu einem netten Beisammensein. Fragen zum Thema Tierschutz sowie über die Vereinsarbeit werden gerne beantwortet.  Auch Veranstaltungen, der Tierschutzratgeber und andere Aktivitäten werden hier geplant und koordiniert.

Über neue Gäste und Interessierte freuen wir uns immer! Die Veranstaltung findet ab 20:00 Uhr im Vereinszimmer des Lokals statt.