Wenn die Nächte wieder kalt und eisig werden, suchen sich freilebende Katzen einen warmen, trockenen Platz für die Winterzeit. Zwischen Strohballen und Holzschuppen findet so manche Katze einen idealen Ort. Auch leerstehende Hundehütten werden gerne aufgesucht, um tagsüber ein ausgiebiges Schläfchen zu halten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für die heimatlosen Tiere öfter als frisches Wasser oder Futter.

Wenn Sie eine herrenlose Katze in Ihrem Garten beobachten, reicht täglich ein Schüsselchen mit Wasser vorerst völlig aus. Bei nicht konstant extrem tiefen Temperaturen finden sich die Tiere mit Futtersuche in der Natur noch zurecht. Ausnahme: ein Tier ist abgemagert- und/oder offensichtlich krank, dann ist es notwendig, kleine Portionen zu füttern (kleine Portionen Trockenfutter,die sofort gefressen werden und somit nicht einfrieren können).
Kontrollieren Sie die Futter- oder Schlafplätze regelmäßig auf Sauberkeit, damit sich die Tiere keine Krankheiten einfangen. Kranke Katzen müssen selbstverständlich sofort zum Tierarzt. Per Katzenfalle gelingt es den Tierschutzvereinen oft, das Tier einzufangen und ärztlich zu versorgen. (Entsprechende Telefonnummern der einzelnen Bereitschaftsdienste sind im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinden zu finden.)

Allerdings beginnt mit der Fütterung der „Teufelskreis”: einmal angefüttert, genießt und verlässt sich die Katze auf regelmäßige Futtergaben, freundliche Worte und lang vermisste Streicheleinheiten. Diese Tiere bleiben dann oft auch im Frühjahr in ihrem neuen Revier oder kommen zurück - ob man will oder nicht! Also füttern Sie herrenlose Katzen bitte nur dann an, wenn Sie auch wirklich bereit sind, künftig die Verantwortung für diese zu tragen.

Und nicht vergessen: Katzen bleiben hartnäckig sitzen, wenn es darum geht sich einen Platz im Herzen zu erobern!